pfarrkirche 2011Römisch-Katholische Pfarrkirche

Das Gebiet der Pfarre Hengsberg umfaßt heute die Ortschaften der Gemeinde Hengsberg: Hengsberg, Flüssing, Kehlsdorf, Komberg, Kühberg, Leitersdorf, Matzelsdorf, Schönberg und Schrötten, sowie Lichendorf in der Gemeinde Weitendorf und Lamberg in der Gemeinde Zwaring- Pöls.

Pfarrgemeinderäte und ihre Stellvertreter 2017 - 2022 als PDF-Download >(56KB)

Gottesdienste:
Montag bis Samstag: Messe um 18:00 Uhr (Winterzeit) 19.00 Uhr (Sommerzeit)
Sonntag und Feiertag: Messe um 8:30 Uhr

Pfarre Hengsberg: hengsberg.graz-seckau.at

Diözese Graz-Seckau

1218 gründete das Erzbistum Salzburg das Bistum Seckau in der Obersteiermark seit 1786 ist der Bischofsitz in der Landeshauptstadt Graz. Die heutigen Diözesangrenzen sind mit denen des Bundeslandes Steiermark weitestgehend identisch. Weitere Informationen unter: www.graz-seckau.at

Denkmalschutz § 2:

  • Auf Hügel gelegener, von Mauer umgebener Bau, im Kern spätromanisch.
  • 3 1/2-jochiger Chor mit 5/8-Schluss, Ende 15.Jh;
  • Langhaus 1653 in heutige Form gebracht.
  • An Süd- und Nord-Wand je eine Seitenkapelle, um 1700. Im südlichen Chorwinkel Turm mit drei gotischen sowie einem barocken Geschoss mit Spitzhelm.
  • Fassade mit Doppelpilastern. Im Inneren Langhaus tonnengewölbt;
  • Chor mit Vierrauten-Sterngewölbe; Wetempore auf Kreuzgratgewölbe; unter Südkapelle Gruft der Familie D'Avernas.
  • Einrichtung und Ausstattung 13. - 20. Jh.; in Nordkapelle Greifenkapitell, 13. Jh.; im Chor eingemauert Kreuzigungsrelief und Adorant, 14. Jh.; Rokoko-Hochaltar, um 1770, zwei flankierende Konsolfiguren hl. Petrus und Paulus von Jakob Peyer; Seitenkapellen mit Barockaltären; Südkapelle mit Kreuzaltar



PfarrhofDas römisch-katholische Pfarramt

8411 Hengsberg 1
Festnetz: +43 (3185) 2301
Fax: +43 (3185) 8187
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: hengsberg.graz-seckau.at/

Denkmalschutz § 2:
Zweigeschossiger barocker Bau, 17. Jh., mit Schopfwalmdach. Geschosse mit umlaufendem Band unterteilt; rundbogiges Portal mit rechteckiger Steinrahmung, darüber rechteckiges Reliefbild Mariahilf sowie zwei Rundreliefs hll. Sebastian und Rochus mit Eierstabrahmung, Ende 17. Jh. Im Inneren Räume großteils tonnengewölbt; teilweise Trambalkendecken und Kachelöfen; spätmittelalterliche Wendeltreppe.Tonnengewölbter Keller mit zusammenhängenden Kellerräumen U-förmig um Stiegenhaus angelegt; Zisterne.

Die Geschichte der Pfarre Hengsberg

Die früheste urkundliche Nennung der Pfarre St. Lorenzen am Hengsberg erfolgt bei der Gründung des Bistums Seckau im Jahr 1218. Erzbischof Eberhard II. von Salzburg (1200-1246) hat die Gründung der Diözesen Chiemsee (1218), Seckau (1219) und Lavant (1228) in die Wege geleitet.

Das neue Bistum reichte von Knittelfeld im Murtal, über die Glein- und Stubalpe bis ins Kainachtal mit St. Lorenzen am Hengsberg, von der Tauernkette hinter Seckau als Nordgrenze bis zur Laßnitz in der Pfarre Lang.

im Osten verlief die Grenze an der Mur, die Südgrenze wurde durch das Laßnitztal und das Stainzertal gebildet. Das Bistum Seckau zerfiel durch die Stubalpe in zwei Teile, "diesseits" bzw. "jenseits der Berge" ("diocesis cismontana bzw. "transmontana") genannt. Der zweite Teil umfasste  auch das Gebiet der Pfarre St. Lorenzen am Hengsberg mit den Filialkirchen Wundschuh, Lang, Wildon, Preding und St. Margarethen. Hengsberg ist also die Mutterpfarre dieser sechs Filialpfarren.

Die drei Mutterpfarren Hengsberg, Mooskirchen (wird 1218 nach "capella" genannt) und Piber (Eigenkirche der Eppensteiner) stellen das ganze Einzugsgebiet der Kainach dar und es besteht kaum ein Zweifel, dass die Besiedelung und die Kirchengründung flussaufwärts erfolgte.

So dürfen wir annehmen, dass St. Lorenzen am Hengsberg, die Kirche also an der Mündung der Kainach die älteste Pfarre des gesamten Kainachtales ist und als Ursprungspfarre das ganze Kainachtal umfasste.

St. Laurentius Kirche (Info als PDF-Download, 25KB)


evangkirche 2011Evangelisches Christuskirchlein Hengsberg

Die Gründung der evangelischen Predigtstation Hengsberg erfolgte am 5.12.1926.
Nach der Schaffung des evangelischen Friedhofes und dem Bau eines Totenhauses mit Glockenturm kam es zur Errichtung des evangelischen Christus-Kirchleins und dessen Einweihung am 5.6.1933.

Dr. Marianne Pratl-Zebinger ist als Pfarrerin für die evangelische Pfarrgemeinde Leibnitz zuständig, und damit auch für die Predigtstation in Hengsberg.
Gottesdienst: Jeden 1. Sonntag im Monat um 8:00 Uhr
Karfreitag: Gottesdienst um 8:00 Uhr

Kontakt:
Evangelische Pfarrgemeinde A.B.
Assmanngasse 1
Tel.: 03452 82334
Fax: DW 13
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.die-evangelischen.at

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